Zum #SelbsthilfeMontag rufen heute wieder @ella.stein_schreibt und @fritzi.van.ribbeck, in ihrer #SelbsthilfegruppeFürSchreiberlinge auf Instagram, ihre Pappenheimer auf den Plan.
Thema heute ist die #AngstVorÜberforderung.

Ich hab keine Angst vor der Überforderung, ich bin die personifizierte Überforderung. Als schreibende und illustrierende Mami, die fast immer auf sich alleine gestellt ist, hab ich echt viel zu tun. Der Tag ist minutengenau getaktet. Für Pausen ist keine Zeit. Hier tipp ich mir die Finger wund, dort kritzel ich mir die Finger wund. Jeder Social Media Kanal plärrt um Aufmerksamkeit, wie ein Säugling, der die Windeln gewechselt haben will. Essen? Was koche ich eigentlich? Kühlschrank ist leer. Es gibt Eiswürfel mit einer traurigen verschrumpelten Möhre. Haushalt hier, Einkaufen da, und … Hilfe … da war doch noch was … ach ja, die Kinder. Und warum verdammt nochmal hat so ein Tag eigentlich nur vierundzwanzig Stunden? *hyperventiliert*
Gerechterweise muss ich sagen, der Haushalt ist auch total überfordert damit, mich ständig darauf hinzuweisen, dass da noch locker Luft nach oben ist.

Gut, das ist nun ein klitzeklitzeklitzekleines bisschen überspitzt dargestellt. Aber im Grunde ist es schon so, dass ich der Arbeit permanent hinterherhechle, wie ein kleiner dicker Dackel einem Stöckchen.
Denn, natürlich plane ich groß … Realistisch kann schließlich jeder!
Im Grunde genommen bin ich an meinem Stress und meiner Überforderung also selbst Schuld. Ich muss besser Planen. Weniger Arbeit, mehr Pausen! Und priorisieren, meine Güte, ich muss endlich priorisieren. Sorry, Haushalt, war schön mit dir.
Aber jetzt mal ehrlich, wenn ich nicht anpacke, dann geht doch auch nix weiter. Ich meine, ich werd doch auch nicht jünger, oder? Oder? ODER? Gibts da was, wovon ich nix weiß?

Also, liebe Mamis, die arbeiten und sich nebenbei noch selbstständig machen wollen, wie zum verhedderten Hampelmann nochmal kriegt ihr das alles unter einen Hut? Ich brauch dafür mehr Hüte, viele Hüte, ganz, ganz, ganz viele Hüte.

Seid ihr jetzt beim Lesen genauso überfordert, wie ich beim Schreiben? Mir sitzen nämlich schon wieder laut um Aufmerksamkeit piepsende Elektrogeräte im Nacken, und ich bin mir grad nicht sicher, ob die Wäsche aus der Maschine oder aus dem Trockner will, oder ob es doch das Geschirr ist, dass fertig in der Maschine wartet, und verlangt, dass ich mir sofort die Pfoten daran verbrenne. Aber, was jammere ich denn hier auf so extrem hohen Niveau? Ich hab ja jede Menge Maschinen, die mir so viel Arbeit abnehmen. Es könnte also noch schlimmer sein.

Und ihr so?

Alles Liebe
Eure Lisa


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© Lillemor Lisa Larsen – www.lillemorlisalarsen.com

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