Heute macht Magie mal wieder alles möglich. Unter dem Hashtag #MagieMachtsMöglich haben die wunderbare @m.c.larroh_autorin (Instagram) und die beiden Lieben von @hugwriting (Instagram) dieses tolle Projekt ins Leben gerufen. Großartig finde ich, dass sie mich direkt aus meiner Komfortzone herausschubsen, weil ich mir nun Gedanken zu Themen machen darf, die ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte.
Heute geht es um fantastische Brunnenwesen.
Möge die Kreativität sprudeln!

Über fantastische Wesen, die in einem Brunnen leben, habe ich mir in der Tat noch keine Gedanken gemacht. In einem meiner zukünftigen Projekte, sind zwar Wasserwesen ein Teil dieser fantastischen Welt, jedoch, dass sie in einem Brunnen Leben, könnte ich nun nicht behaupten. Dafür wäre sie vermutlich zu groß … und plump.

Ich habe über diesen Beitrag auch noch gar nicht groß nachgedacht, und lasse jetzt einfach meiner Kreativität freien Lauf.
Wenn ich an einen fantastischen Brunnen denke, dann sehe ich sofort einen Wald vor mir, einen alten Wald, ohne Wanderwege. Der Boden ist moosig, voller Tannen- oder Fichtennadeln. Die dicht beieinanderstehenden Bäume lassen nicht viel Tageslicht durch. Dennoch dringt hier und da ein Sonnenstrahl durch das undurchdringbare Geäst, und zaubert tanzende Lichter und Schatten auf den Boden. Niemand verirrt sich hierher … fast niemand.

Ich sehe einen alten Steinbrunnen, mit einem kleinen Holzdach und einem alten verrosteten Eimer, der windschief an einem ausgefransten Seil hängt. Ein einsamer, verlassener Sonnenstrahl bescheint die moosbedeckten Holzschindeln des winzigen Daches.
Ich sehe einen Jungen, etwa acht Jahre jung. Seine Kleidung ist schmutzig, teilweise zerrissen. Erde und Kratzer auf seiner Haut lassen ihn verwahrlost wirken. Vielleicht hat er sich verlaufen.

Er lässt den Eimer hinunter in den Brunnen sausen, bis es laut platscht. Mühevoll holt er den Eimer zurück. Er scheint großen Durst zu haben. Leider ist er zu klein, um den Eimer zu greifen, weshalb er auf den Brunnenrand klettert. Zitternd streckt er sich nach dem rostigen Henkel aus, als etwas aus dem Wasser des Eimers herausspringt. Ein ängstlich quietschender Ruf gellt in seinen Ohren, und dann hört man nur noch seinen entsetzten Schrei, als er das Gleichgewicht verliert und in den Brunnen fällt, wo er kurz darauf verstummt.

Puh … keine Sorge, es geht ihm gut. Mein erster Gedanke, als ich an diesen Brunnen dachte, war, dass er ein wunderbares, magisches Portal in eine andere Welt darstellen könnte. Das magische Wesen, das den jungen so erschreckt hat, habe ich noch nicht so deutlich vor Augen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass sie nicht direkt im Wasser Leben, sondern dies nur durchqueren, um zwischen ihrer und der Menschenwelt hin und her zu reisen.
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Brunnenwesen, so eine Art Schutzwesen sind, die über die Brunnen der Welt, überall auftauchen und helfen können … oder auch nicht.

Der Fantasie sind glücklicherweise keine Grenzen gesetzt. Vielleicht spinne ich die Idee weiter, mal sehen.
Auf jeden Fall tut es gut, sich tatsächlich einmal Gedanken über andere Dinge zu machen, um den fantastischen Fokus einmal in eine andere Richtung zu schwenken, weg von den langweiligen, eingestaubten Gedankengängen, hin zu alten verwitterten Brunnen im Wald, die ein magisches Tor in eine andere, zauberhafte Welt sein könnten.

Alles Liebe
Eure Lisa


#Autorin #Autorenleben #Autorenalltag #BehindTheBookScenes #Buchautorin #Jugendbuch #Jugendfantasy #Lesen #LillemorLisaLarsen #LisaHauk #Fantasy #Fantasyautorin #Fantasyroman #UrbanFantasy #PortalFantasy #Buch #Bookstagram #Kinderbuch #Kinderfantasy #AbseitsGewohnterPfade #Fantasie #Kreativität #Schriftstelleralltag #Schriftstellerin #Schriftstellerleben #Schreiben #Schreibliebe #Schreibzeit #NeueIdeen

© Lillemor Lisa Larsen – www.lillemorlisalarsen.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.