Es ist mal wieder #MagieMachtsMöglich-Zeit auf Instagram! @m.c.larroh_autorin und @hugwriting haben diesmal eine echt kniffelige Aufgabe. Ich soll meinen Lieblings-Bösewicht sein Leid klagen lassen.

Da muss ich echt mal drüber nachdenken.
Hab ich einen Lieblingsbösewicht?
Nein!
Nein, ganz sicher nicht!
Ich stehe mit beiden Beinen fest auf der Seite der Guten!
Nein, kein Lieblingsbösewicht!
Ganz sicher!

Oh … wait … !

Mein Lieblingsbösewicht ist definitiv Loki (Filme, nicht Serie). Ein unglaublich gelungener Charakter.
Doch, als typischer Bösewicht, hat er sich gleich aus dem Staub gemacht, als ich mit ihm über sein Leid quatschen wollte. Hat nur was von Gefühlsduselei gefaselt, mich ein Weichei genannt. Loki halt.

Wo krieg ich jetzt noch einen Bösewicht her? Einen den ich gut finde?
Wie wärs mit Lucifer (aus der Serie Lucifer)?
Der ist ja aber eigentlich nicht wirklich böse. Außerdem ist er grad voll beschäftigt, sein Lucifer-Ding durchzuziehen, um Frau „Detective“ zu beeindrucken.

Dann muss ich wohl auf meine eigenen Charaktere zurückgreifen. Die können sich nicht einfach aus dem Staub machen, wenn sie darauf keine Lust haben. Ich weiß nämlich, wo sie zu finden sind. Und so lange ich nicht schreibe, haben sie auch gerade nichts zu tun.

Ich entscheide mich für Jazakee, einem dämonischen Kopfgeldjäger, der in meinem #ProjektCh in Luzifers Diensten steht. Er ist zur Hälfte Mensch, was zur Folge hat, dass er von seinen dämonischen Kollegen nicht wirklich ernst genommen wird. Doch, seine Arbeit spricht für ihn, was zur Folge hat, dass er einen sehr wichtigen Spezialauftrag von Luzifer bekommt. Er muss Luzifers Tochter Mia beschützen, koste es was es wolle!
Dadurch wird er irgendwie vom Bösewicht, zum Anti-Bösewicht, was ihm gar nicht gefällt. Aber, wer würde es schon wagen, sich Luzifers Befehl zu widersetzen? … Na klar, Luzifers Tochter, wer sonst.
Und da fängt Jazakees Unglück auch schon an.

„Babysitter! Den Babysitter darf ich nun spielen.“
Jazakee wirft dramatisch die Arme in die Luft, seufzt, und schüttelt den Kopf.
„Es war ja klar, dass diese Aufgabe auf mich fällt. Jetzt sind die anderen Kopfgelddämonen mich endlich los.“
Er verdreht die Augen, und kneift die Lippen fest zusammen.
„Als Halbdämon hat mans echt nicht leicht, das kann ich euch sagen. Niemand nimmt mich für voll, obwohl ich der Beste in Luzifers Garde bin. Da hat Gnash, das ist unser oberster Kopfgeldjäger, die Gelegenheit gleich genutzt, um mich loszuwerden. So typisch!“
Stirnrunzelnd lässt Jazakee seinem Zorn freien Lauf.
„Und jetzt spiele ich den Babysitter, für diese verzogene Göre. Unfassbar! Sie hat ihre Kräfte kein bisschen unter Kontrolle, kann sich nicht verteidigen, und legt immer wieder alles mögliche in Schutt und Asche. Letztes hab ich gebrannt, im Höllenfeuer. Ganze zwei Minuten. Könnt ihr euch vorstellen wie verdammt schmerzhaft das ist? Das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht. Naja gut, eigentlich schon.“
Als Jazakee an dieses Erlebnis denkt, wird er ganz blass, und schüttelt sich. Es dauert eine Weile, bis er sich wieder auf seine Aufgabe besinnt, hier Rede und Antwort zu stehen.
„Dauernd entwischt sie mir, verschwindet plötzlich, rennt oben in der Menschenwelt herum, als würden dort nicht tausende von gefahren auf sie lauern. Dämonen sind hinter ihr her, um Luzifer zu stürzen. Andere dunkle Wesen sind hinter ihr her, um ihr die Kräfte zu rauben. Gute Hexen sind hinter ihr her, um sie zu vernichten. Und wenn erst einmal Menschen dahinter kommen, dass sie eine Höllenwesen ist, dann sind wir alle in Gefahr.“
Gehetzt springt er auf.
„Weiß der Geier, was Mia nun schon wieder anstellt. Deswegen muss ich jetzt leider los.“
Jazakee löst sich in Luft auf, so, als wäre er nie da gewesen. Doch seine Stimme halt noch einen Moment nach. „Scheiß Babysitterjob!“

Ja, das ist Jazakee! Er ist kreuzunglücklich mit seiner neuen Aufgabe. Leider kommt er nicht umhin, diese Aufgabe zu Luzifers Zufriedenheit zu erfüllen. Seine unbeabsichtigte Begegnung mit den Feuern der Hölle, die Mia versehentlich auf ihn losgelassen hat, hat ihm deutlich gezeigt, was ihn erwartet, wenn er versagt.

Tja, Bösewichte haben es wirklich nicht leicht, das muss ich ehrlich zugeben.
Doch, wie würden die Mütter dieser Welt nun sagen?
„Hätte der Bub halt was anständiges gelernt!“

Bleibt neugierig!

Alles Liebe
Eure Lisa


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© Lillemor Lisa Larsen – www.lillemorlisalarsen.com

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